Beidaihe, Seebad der Diplomaten-2

Beidaihe wirkte wie ausgestorben. Es waren kaum Touristen unterwegs. Viele Läden waren noch geschlossen. Mir fiel auf, dass die meisten Plakate auf russisch, chinesisch und wenige in englisch geschrieben waren. Mit den Speisekarten und Prospekten der Hotels war es nicht anders. Was darauf schliessen lässt, dass viele Russen dieses Seebad besuchen. Ähnlich wie die Deutschen mit Mallorca.
Dem Schriftsteller und Dichter Lu Xùn 1881-1936 ist in einer schönen Parkanlage ein Denkmal gewidmet worden. Viele seiner Werke sind auch in deutsch übersetzt worden. Unter anderem: „Wilde Gräser”, „Morgeblüten abends gepflückt”, „Auf der Suche” und Geschichten: „Meine
alte Heimat”, „Das Drachen-bootfest” und die „Enten-komödie”, um nur einige zu nennen. Im Hotel ange-kommen, hatten wie es uns im Restaurant gemütlich gemacht und ausgiebig gegessen. Suppe, Muscheln, Fisch und Gemüse.
Und für mich ein schönes kaltes Bier aus Qingdao.
Das Frühstückbuffet war leider nicht so reichhaltig, wie das in Peking. Aber für den einen Tag war es OK. Danach sind wir noch mit dem Auto in Beidaihe herum gefahren.
Das Wetter war an diesem Morgen kalt und sehr windig. Dennoch habe ich Fotos am
Strand gemacht, wo einige mutige Brautpaare sich fotografieren ließen. Dann ging es wieder nach Peking zurück.
  
 
 
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